Die Geschichte der Firma
Begonnen hat alles vor über 100 Jahren. Am 1. Oktober 1904 gründete Adolf Lewalter in Grävenwiesbach ein kleines Spenglereigeschäft. Adolf Lewalter, Grävenwiesbacher ”Urgewächs”, war im Dorf kein Unbekannter.
Er stammt von der Lewalter-Mühle und war so, zumindest aus wassertechnischer Sicht, durchaus etwas vorbelastet, als er 1904 seinen Betrieb gründete. Und so entwickelte sich rasch ein gewisser, kleiner Kundenstamm. Später wurde das Spektrum der Spenglerei erweitert. Der Sanitärbereich kam dazu. Wenn man in den alten Firmenbüchern aus dieser Zeit stöbert, bekommt man den
Lauf der Zeit deutlich gemacht. Damals gab es eine oder zwei Zapfstellen im Haus, in der Küche und in der Waschküche, mit den heutigen Verhältnissen gar nicht zu vergleichen.
1945 ereilte das Unternehmen ein Schicksalsschlag. Firmeninhaber Adolf Lewalter stirbt bei einem tragischen Unfall. Bei Weilmünster wurde er mit seinem Motorrad von einem
US-Lastwagen erfaßt und getötet.
Ottmar Lewalter (ganz rechts stehend) bei seiner Meisterprüfung 1949
Adolf Lewalters Sohn Ottmar Lewalter tritt 1945 in das aufstrebende Unternehmen ein und übernimmt die Geschäftsführung. Unter seiner Leitung wurde die Firma immer weiter ausgebaut. In den 50er Jahren verlegte man sich neben dem Sanitärbereich auch auf den Heizungsbau.
1979 verstirbt Ottmar Lewalter und sein Sohn, Dipl.-Ing. Walter Lewalter übernimmt die Geschäftsführung des Unternehmens.
Das Unternehmen wuchs ständig weiter und zählt mittlerweile ca. 20 Mitarbeiter, darunter auch einige Auszubildende.
Belegschaft von 2004.
Für das gute Betriebsklima spricht auch die Tatsache, dass es sich bei vielen Mitarbeitern um langjährige Angestellte handelt. 2004 beging die Fa. Dipl.-Ing. Walter Lewalter ihr 100-jähriges Bestehen mit einer gemütlichen Feierstunde im “Gasthaus Zur Linde” in Gemünden. Landrat Jürgen Banzer lobte zum Einen die gute Zusammenarbeit beim Bau von Schulen im ganzen Hochtaunuskreis und zum Anderen stellte er die Firma als wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Region Hintertaunus dar. Ein weiterer Grund zu Feiern war das Ende der Ausbildung von Walter Lewalters ältestem Sohn Christian zum Diplom-Ingenieur für technische Gebäudeausrüstung in Köln. Seit August verstärkt Christian Lewalter das Team im Büro.